Das Peer-Präventions-Projekt Netzgänger Bayern hat zum Ziel, Schüler*innen ab zehn Jahren für eine bewusste, zeitgemäße und möglichst sichere Nutzung von Internet, Sozialen Netzwerken, Apps und Online-Spielen mit Smartphone und Co. zu sensibilisieren. Dafür werden ältere Schüler*innen zu Medientutoren (Peers) ausgebildet, die den jüngeren in vier Modulen Inhalte zu den Themen Verzockt?, Mein digitales Ich!, Resp@kt! und Bist du sicher? vermitteln.
Für die meisten Menschen ist das Internet mit all seinen Diensten und die dazugehörigen Endgeräte wie Smartphones aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Umso mehr gilt dies heutzutage für Kinder und Jugendliche, die voll vernetzt aufwachsen. Sie gehen unvoreingenommen und selbstverständlich mit den neuesten Technologien um.
Doch bei allen Chancen und Vorteilen, die diese Technologien bieten, hat das Internet auch Schattenseiten. Damit die jüngere Generation sich möglichst gekonnt und sicher darin bewegen kann, braucht es mehr als technisches Verständnis. Kinder und Jugendliche müssen auch online soziale und lebenspraktische Kompetenzen entwickeln. Nur so können sie beispielsweise entscheiden, welche Daten sie online angeben oder welche Bilder man über WhatsApp an Freunde verschicken kann, und nur so wissen sie, an wen man sich bei Cybermobbing wendet oder wann aus normalem Computerspielen zuviel Computerspielen wird.
All diese Kompetenzen vermitteln ihnen die Workshops des Projekts Netzgänger. Dass es ältere Schülerinnen und Schüler ‒ nicht etwa Lehrkräfte ‒ sind, die ihre Erfahrungen und Kenntnisse nach gezielter Schulung an die jüngeren Kinder weitergeben, schafft noch mehr Lebensnähe und Authentizität.













